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Ganz kurz zu meiner Person. Ich lernte meinen Grundberuf Werkzeugmacher bei Siemens in Gladbeck. In dieser Zeit war ich in der Jugendvertretung und hiernach im Betriebsrat tätig. Dort lernte ich Parteibuchträger und ihre Strukturen kennen, was darin gipfelte, dass ein Betriebsratsmitglied so hilfreich war, dass er sogar für Ausländer bei der Wahl Kreuzchen auf ihrem gültigen Wahlschein machte, dieses mündete in eine Wahlanfechtung die bis zur 4. Instanz die Divergenzbeschwerde führte . „Die Wahlschiebung wurde höchstrichterlich bestätigt“.

Bei der darauf folgenden Betriebsratsneuwahl war es zum ersten Mal in der BRD, dass eine Oppositionelle Liste (ich war auf Platz 2 dieser Liste) die Gewerkschaftsliste der IGM geschlagen hatte. Unsere Liste bekam 50,8 % der Stimmen der Siemens Belegschaft. (Mehrere Tausend Belegschaftsmitglieder)

 

Was meinen Sie, konnte man über diesen Fall etwas in einer Gladbeck Zeitung lesen? Um die Spannung zu lüften, ich habe mich bemüht und konnte hierüber nicht mal einen kleinen Hinweis finden.

 

Um mir nichts von betrieblichen Zeitnehmern vormachen zu lassen, machte ich REFA Scheine. Nach ca. 11 Jahren kündigte ich und besuchte die Berufsaufbauschule Schwerpunkt Sozialpädagogik und legte die Ausbildereignungsprüfung und die Meisterprüfung beim Haus der Essener Wirtschaft ab.

 

Im Gegensatz zu den Parteiverwaltungsbeamten vom Grünen Tisch bei den Städten, hatte ich mit dieser Schule den richtigen Schritt getan.

Hier waren keine blassen Theoretiker am Werk. In Personalführung hatten wir den Personalchef von einem Karstadt-Haus. Für Ausbildungsbereiche den Ausbildungsleiter von Krupp oder auch beide Brüder Ninhaber waren beteiligt, der eine ist heute Leiter der IHK Essen und der Ältere von beiden war der Leiter der Berufschule/n. In Mathematik einen „Freund“ von Kusch, der mit seinen Mathematik Büchern in der Erwachsenbildung schon eine Legende ist.

Im Kraftwerksbau wurden wir von einem leitenden ING unterrichtet, der auch wirklich Kraftwerke gebaut hatte. Also diese Schule war meilenweit weg von blasser Theorie.

 

Nach bestandener Prüfung besuchte ich noch eine mehrmonatige Ausbildung in Elektrotechnik sowie eine weitere mehrmonatige Ausbildung in CNC.

 

Parallel und nach der Ausbildung betrieb ich einen Töpfergroßhandel und produzierte Keramikuhren (unter anderem) die zum großen Teil Geschmacksmustergeschützt waren. Nach dem ich auch den Vertrieb im näheren Umkreis persönlich durchführte, hatte ich später das Glück, dass der damalige Sprecher der Kölner Einkaufstage (Herr Bick) die Handelsvertretung für meine Produkte übernahm und ich bei ihm einen Messestand hatte.

 

Zu meinen Kunden gehörte Schüren in Gladbeck, Kamphaus in Gelsenkirchen, Broch in Bottrop, Dellbrügge und Klinge in Essen, bis Pallen in Aachen. (nur einige Beispiele).


Auf allen Messeständen war ich vom Aufbau bis zum Abbau vertreten.


In der Werbung wurde die Rücklaufkontrolle zu meinem Hobby.


Des Weiteren war ich auf der Creativa in Dortmund mit einem Messestand vertreten. Parallel hierzu gab ich Töpferkurse, zeitweise

5 Kurse die Woche und auch Kurse für Lehrer und Leiter von Töpferkursen. Ich verkaufte Brennöfen an Schulen und Gymnasien, zu meinem besonderen Service gehörten die Einweisung des Lehrpersonals und mehrwöchige Motivationskurse für Lehrer.

 

Durch den damaligen Kauf eines Fachwerkhauses von 1880 versuchte ich den Betrieb nach Gladbeck zu verlegen. Dort eckte ich mit der SPD Führung der Stadt an, was dazu führte, dass der ganze Betrieb in einem ca. 100 qm großen Schuppen wertlos dahingammelt. (Gladbecker Wirtschaftsförderung) (Und weitere merkwürdige Zufälle mit Finanzamt und Stadtverwaltung, die welch ein Zufall beide unter SPD Führung standen.

 

Seit ca. 10 Jahren berate ich Auto und Möbelhäuser usw. in der Eventplanung und führe diese durch.

Es gibt nicht viele Automarken, die ich noch nicht vertreten habe.


Von Zeit zu Zeit unternehme ich Werbetouren zu Autohäusern ohne Termin in und über NRW hinaus.

Meine Gesprächspartner sind die Autohausbesitzer oder die Manager dieser Häuser.

 

Da keiner mich bei meiner Ankunft ohne Gespräch richtig einschätzen kann, brauche ich ca. 10 Minuten um die Struktur mit dem Umgang des Kunden zu erfahren.

 

Deutlich wird auch je schlechter es dem Autohaus geht, desto schlechter wird auch der Umgang mit dem Kunden, obwohl es eigentlich umgekehrt sein müsste. Da die „Geiz ist Geil Mentalität“ ruinösen Wettbewerb zur Folge hat, den wir am Ende alle teuer bezahlen werden, empfehle ich, den schwierigeren Weg einzuschlagen, um den Kundenservice und die Kundenzufriedenheit zu erlangen. Ich behaupte, dass der überwiegende Teil der Menschen bereit ist sogar etwas mehr zu bezahlen, wenn er sich angenommen fühlt.

Denn es ist sehr oft so, dass billig sehr teuer werden kann.